Allgemeine Geschäftsbedingungen
Die Grundlage eines Projekts, sofern mit dir vereinbart.
Zuletzt aktualisiert: 30. Oktober 20261. Anbieter und Geltungsbereich
c/o Marvin Kiefer
Steinstrasse 60
5406 Rütihof
Schweiz
marvin.kiefer@swisswebdev.ch
Inhaber: Marvin Kiefer
Sitz: Baden AG
UID: CHE-460.493.542
Handelsregister des Kantons Aargau: CH-400.1.611.865-6
Diese Bedingungen betreffen Leistungen von Swiss Web Development Kiefer. Sie werden nur dann Bestandteil eines Projektvertrags, wenn sie vor Vertragsschluss zugänglich gemacht und von den Parteien einbezogen werden. Ein Websitebesuch oder eine Kontaktanfrage bedeutet weder die Annahme dieser AGB noch eine Bestellung.
Individuelle Vereinbarungen gehen diesen Bedingungen vor. Zwingendes Recht bleibt vorbehalten. Die Website beschreibt unsere Tätigkeiten; den verbindlichen Umfang eines Auftrags legt die vereinbarte Offerte oder der Projektvertrag fest.
2. Projektvereinbarung
Vor Beginn kostenpflichtiger Arbeiten vereinbaren wir Leistungen, Ergebnisse, Vergütung, Termine und Verantwortlichkeiten in Textform, beispielsweise per E-Mail. Die automatische Antwort des Kontaktformulars bestätigt nur den Eingang einer Anfrage. Sie ist keine Annahme eines Projekts oder Angebots.
Die Offerte bezeichnet, ob nach Festpreis oder Aufwand abgerechnet wird und ob eine Angabe eine Schätzung oder ein verbindlicher Preis ist. Zusätzliche Arbeiten, Umfangsänderungen und ihre Folgen für Kosten oder Termine sind vor ihrer Ausführung zu vereinbaren.
3. Mitwirkung und Lieferung
Du stellst die für die vereinbarten Arbeiten nötigen Inhalte, Zugriffsrechte, Informationen und Rückmeldungen bereit und stellst sicher, dass du diese Materialien rechtmässig zur Verfügung stellen darfst. Für Zugangsdaten oder vertrauliche Informationen vereinbaren wir einen geeigneten Übermittlungsweg.
Verspäten sich benötigte Angaben oder Rückmeldungen, besprechen wir die Folgen und passen den Zeitplan soweit berechtigt an. Eine Verzögerung erlaubt nicht automatisch unbestimmte Zusatzgebühren. Verbindliche Termine und ein allfälliges Abnahmeverfahren halten wir im Projektvertrag fest.
4. Vergütung und Zahlung
Vergütung, Währung, Teilzahlungen und allfällige Anzahlungen stehen in der Projektvereinbarung. Offerten weisen anwendbare Steuern und separat zu bezahlende Drittanbieterleistungen aus, beispielsweise Hosting, Shopify-Abos oder kostenpflichtige Lizenzen.
Sofern keine andere Frist vereinbart ist, sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen ab Ausstellung zahlbar. Verzug, Verzugszins und ersatzfähige Inkassokosten richten sich nach der Vereinbarung und dem anwendbaren Recht. Diese AGB begründen keine unbestimmte pauschale Mahngebühr. Eine Arbeitseinstellung muss den vertraglichen und gesetzlichen Voraussetzungen entsprechen.
5. Arbeitsergebnisse und geistiges Eigentum
Die Projektvereinbarung legt die Arbeitsergebnisse und die eingeräumten Rechte fest. Nach vollständiger Zahlung gehen übertragbare Rechte an eigens für dich erstellten individuellen Ergebnissen im vereinbarten Umfang auf dich über. Vorbestehende Werkzeuge, wiederverwendbare Komponenten und Drittmaterialien sind davon ausgenommen und unterliegen ihren jeweiligen Lizenzen. Wir weisen auf Einschränkungen hin, die für die vereinbarte Nutzung relevant sind.
Gesetzlich nicht übertragbare Rechte bleiben unberührt. Die Übergabe von Quellcode, Designdateien, Zugangsdaten und Drittanbieterkonten regeln wir projektbezogen. Namen von Kunden, vertrauliche Projektdetails oder Arbeiten veröffentlichen wir nur mit entsprechender Berechtigung als Referenz.
6. Vertraulichkeit und Personendaten
Wir verwenden vertrauliche Informationen nur für den Auftrag. Wir geben sie nur an Personen oder Dienstleister weiter, die sie dafür benötigen und angemessenen Vertraulichkeitspflichten unterstehen, oder soweit das Gesetz eine Bekanntgabe verlangt. Rechtmässig öffentliche oder unabhängig erlangte Informationen sind davon nicht erfasst.
Die Datenschutzerklärung der Website beschreibt Kontaktanfragen. Werden in einem Projekt Personendaten in deinem Auftrag bearbeitet, müssen die Parteien vor Beginn dieser Bearbeitung Rollen, Weisungen, Sicherheitsmassnahmen, Unterauftragsbearbeiter und Auslandbekanntgaben in einer geeigneten Auftragsbearbeitungsvereinbarung festlegen.
7. Mängel, Wartung und Drittanbieter
Wir erbringen die vereinbarten Leistungen mit der vertraglich und gesetzlich geschuldeten Sorgfalt. Mängelrechte, Rügepflichten und Verjährungsfristen richten sich nach den einschlägigen gesetzlichen Regeln und der Art des Vertrags. Gesetzliche Mängelrechte bleiben gewahrt.
Bitte beschreibe einen Mangel so, dass wir ihn untersuchen können. Wartung, neue Funktionen und Drittanbieter-Updates können separat vereinbart werden. Solche Supportvereinbarungen beseitigen keine bestehenden gesetzlichen oder vertraglichen Mängelrechte. Wir garantieren weder eine Suchmaschinenplatzierung noch die Annahme durch einen App-Store oder die unterbruchsfreie Verfügbarkeit einer Drittplattform.
8. Haftung
Die Haftung richtet sich nach dem anwendbaren Recht und einer allfälligen wirksamen Individualvereinbarung. Insbesondere beschränken oder schliessen sie weder die Haftung für Absicht oder grobe Fahrlässigkeit nach Artikel 100 Obligationenrecht noch andere gesetzlich nicht beschränkbare Haftung aus. Der Einsatz eines Drittanbieters beseitigt für sich allein unsere eigene rechtliche Verantwortung nicht.
9. Beendigung eines Auftrags
Beendigung und finanzielle Folgen richten sich nach Vertragsart, Individualvereinbarung und anwendbarem Recht. Soweit Auftragsrecht gilt, bleibt das Widerrufs- und Kündigungsrecht nach Artikel 404 Obligationenrecht einschliesslich der Regeln zur Beendigung zur Unzeit vorbehalten. Soweit Werkvertragsrecht gilt, bleiben dessen gesetzliche Rücktritts- und Entschädigungsregeln anwendbar.
Bei Vertragsende rechnen die Parteien Vergütung, Auslagen, allfällige Rückzahlungen oder Entschädigungen ab und regeln Übergabe beziehungsweise Löschung von Materialien nach diesen Vorgaben.
10. Recht und Gerichtsstand
Es gilt Schweizer materielles Recht, soweit eine Rechtswahl zulässig ist. Zwingende Schutzvorschriften, insbesondere anwendbares Konsumentenrecht, bleiben vorbehalten. Die zuständigen Gerichte bestimmen sich nach den anwendbaren Zuständigkeitsregeln. Diese AGB verlangen keinen vorgängigen Verzicht von Konsumentinnen oder Konsumenten auf einen geschützten Gerichtsstand.
11. Fassungen und Kontakt
Für einen Vertrag bleibt die einbezogene Fassung massgebend, sofern die Parteien keine wirksame Änderung vereinbaren. Die Veröffentlichung einer neuen Fassung ändert bestehende Verträge nicht einseitig. Fragen kannst du an marvin.kiefer@swisswebdev.ch oder die oben genannte Postadresse richten.